Leserbewertungen:
Dieser Buch ist ein Ärgernis!
Ich bin selbst betroffen und habe mir deshalb dieses Buch gekauft.
In einem Satz: Es ist unlesbar!
Was mich prinzipiell veranlasst, diesen Text zu schreiben: Dieses Buch wäre
unter keinem anderen Thema veröffentlicht worden, weil es sprachlich und
inhaltlich unpublizierbar ist. Dass das dennoch passierte, liegt einzig und
alleine am Thema (schicksalhaften Erkrankung) und dem Profit hiermit. Hier ist
der Verlag anzugreifen, denn es wird natürlich Kapital daraus geschlagen, dass
sich Betroffene in ihrer Not hier Beistand oder Bewältigungspfade erhoffen.
Die Verfasserin hatte es bestimmt gut gemeint. Ein verantwortungsvoller
Rezensent hätte dieses Werk ablehnen MÜSSEN, auch zum Schutz der Autorin und
vielen enttäuschten Lesern.
Dieses Buch ist ein Ärgernis und zeigt erneut, dass um schicksalhafte
Erkrankungen eine Industrie boomt, die sich die Ausweglosigkeit der
Betroffenen zunutze macht.
Es gibt leider tausende dieser Bücher, dies ist eines der schlechtesten und
damit ein Ärgernis!
schweres Schicksal, schlecht an den Leser vermittelt
Es ist schwierig, ein Buch zu bewerten, das ein schweres Schicksal beschreibt, denn man muss die Anerkennung des vom Autor Erlebten von der Bewertung des Buches als literarischem Gegenstand trennen. Das ist nicht einfach. Moralisch fühle ich mich verpflichtet der Autorin fünf Punkte dafür zu geben, dass sie erfolgreich für ihr Leben gekämpft hat. Literarisch hat das Buch für mich als Laiin sichtbar so viele Schwächen, dass ich den Kauf nicht wirklich empfehlen kann.
Schon der Titel ist irreführend. Hier erwarte ich ein Buch, das mir die Schlussfolgerungen nah bringt, die die Autorin aus der Erkrankung zieht. Tatsächlich beschränkt sich die Autorin aber meist auf die reine Beschreibung ihres Leidens. Die Schlussfolgerungen nehmen verschwindend geringen Raum ein und wirken durch dieses Missverhältnis unreflektiert und aufgesetzt.
Das Buch liest sich wie ein Tagebuch, sprachlich eher schwach, analytisch ebenso. Die Autorin teilt wenig mit, vermittelt sich kaum an den Leser, bleibt bei sich und der Widerspiegelung ihres Weges. Das ist als Verarbeitung des Geschehenen sicher gut, aber für eine Veröffentlichung m.E. nicht ausreichend.
Kurz:
- Titel und Klappentext geben ein Thema vor, das nicht eingelöst wird.
- Der Stil ist sehr schwach,
- ebenso die "Dramaturgie", also die Vermittlung des Erlebten an den Leser.
Respekt für die Frau als Kämpferin! Aber als Autorin nicht überzeugend.
Eine fesselnde Geschichte
Die Geschichte hat mich gefesselt und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Autorin beschreibt wie nach der anfänglichen Taubheit ihr Lebenswille erwacht und sie ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt und sich einen der besten Chirurgen sucht. Mir ist es heute immer noch unverständlich, wieso viele Krebsbetroffene sich nicht ausreichend informieren. Oftmals meinen sie, dass in einer globalisierten Welt alle Ärzte auf dem gleichen Wissens- und Erfahrungsstand sein müssten.
Ein tolles Buch!
Die Geschichte erzählt sehr eindrucksvoll von den Erlebnissen einer plötzlich betroffenen jungen Frau. Der Autorin gelingt es, den Leser mitzunehmen auf die Reise bis an ihre Grenzen. Ich habe andere Erfahrungsbücher gelesen, dieses ist mit das Beste, weil es unverfälscht und lebensnah geschrieben ist. Ich kann das Buch nur empfehlen!
Ein sehr persönliches und warmes Buch
Ich bin selber nicht krebskrank, habe dieses Buch aber mit viel Interesse gelesen.
Es ist nicht so dramatisch und depremierend zu lesen, wie viele andere Bücher.
Die Geschichte wird eher sehr natürlich erzählt, von jemanden wie Du und ich.
Gut gefallen hat mir der Wechsel der Kapitel zwischen den ernsten Erlebnissen einer Krebskranken und den normalen, fröhlichen Erlebnissen, wie z.B. der Hochzeit. Ganz nach dem Motto, das Leben kann nach der Diagnose doch weiter gehen.
Ein sehr persönliches und warmes Buch.